Anna Virov

 

Anna Virovlansky




Momentan ist Anna Virovlansky als freischaffende Künstlerin tätig. Davor gehörte sie seit 2011 zum Ensemble der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Sophie in „Der Rosenkavalier“, Musetta, Adele und Marzelline in „Fidelio“ zu hören war. Ein besonderer Erfolg war für sie ihr Debüt als Giulietta in „Les Contes d’Hoffmann“ bei den Münchener Opernfestspielen 2012. In der Spielzeit 2012/13 übernahm sie in München darüber hinaus die Pamina, sowie die Soeur Constance in „Le dialogues des Carmélites“. Diesem Engagement ging ein 2-Jahresvertrag an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf mit Partien wie Musetta, Gilda, Pamina, der Titelpartie in Massenets „Manon“, sowie der Argie in Rameaus „Les Paladins“ voraus. Eine Gesamtaufnahme dieser Produktion liegt auf CD vor. Ab Januar 2013 konnte man Anna Virovlansky in Düsseldorf erneut als Gilda hören. Im Sommer 2010 gab Anna Virovlansky ihr von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiertes Debüt beim Glyndebourne Festival als Zerlina in „Don Giovanni“ und bereits im Dezember 2010 gastierte sie als Musetta erstmals an der Bayerischen Staatsoper München. Am Aalto Theater Essen sang sie die Giulietta in konzertanten Aufführungen von Bellinis „I Capuleti e i Montecchi. Seit 2004 war Anna Virovlansky an der Oper Bonn engagiert, wo sie die Möglichkeit hatte, sich ein breit gefächertes Repertoire zu erarbeiten. Dazu gehört Sophie in „Der Rosenkavalier“, ebenso Marzelline („Fidelio”), Norina, Oscar und ganz besonders die großen lyrischen Mozart-Partien Zerlina, Pamina und Susanna, mit der sie auch am Aalto Theater in Essen gastierte. Ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere war ihr Debüt als Violetta in der Wiederaufnahme von „La Traviata“ im Mai 2009. Sie wurde in St. Petersburg geboren und emigrierte 1990 mit ihrer Familie nach Israel. Dort studierte sie Gesang bei Agness Massini an der Rubin Akademie in Jerusalem und wurde nach Beendigung ihres Studiums 2003/04 in das israelische Opernstudio aufgenommen. Anna Virovlansky erregte erstmals große Aufmerksamkeit, als sie 2003 den „Spring Voices“ Wettbewerb in Israel gewann. Noch im selben Jahr führte ihr Erfolg beim Wettbewerb „Neue Stimmen“ in Gütersloh zu ihrer Verpflichtung nach Bonn. Beim Belvedere Wettbewerb in Wien gewann sie 2004 ein Engagement am Theater Basel und den Sonderpreis Internationaler Operndirektoren. Sie erhielt den „Förderpreis für hervorragende junge Künstler der Landesregierung Nordrhein-Westfalen 2006" und wurde 2006 von der Zeitschrift Opernwelt zur besten Nachwuchssängerin des Jahres gewählt. Darüber hinaus erhielt sie Auszeichnungen der America-Israel Cultural Foundation (AICF), der IVAI, des Richard Wagner Verbands (2005), and gewann mehrere Preise der Rubin Academy Israel.